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PAGE September 2002 / Selbstvermarktung

Auch Martin Tazl, freier Art Direktor, ist der Meinung, dass Selbstvermarktung kein Geheimnis ist, sondern das Ergebnis guter Planung und ausdauernder Arbeit.

"Gerade das Internet bietet da ja ziemlich gute Möglichkeiten, um sich auch international einen Namen zu machen", so der Duisburger. Kontakte sind dabei jedoch der Schlüssel. Er selbst hat sich durch sein Hobby - das Gestalten von Desktop Screens – ein internationales Kontaktnetz aufgebaut. "Erst habe ich die nur so für mich entworfen, dann fand ich www.mac-desktop.com und hab dort meine Sachen reingestellt", berichtet er. Das Feedback war so positiv, dass bald die eigene Homepage kam. "Ich hab dann einfach jede Emailadresse gesammelt, die mir in die Finger kam, Email zu meinen Desktop Screens immer beantwortet und einen Newsletter gemacht, um regelmäßig Kontakt zu halten. Als ich den zeitlich

nicht mehr machen konnte, bin ich auf die Idee mit dem Online Magazin Orangeflow gekommen, in dem sich bekannte Kreative vorstellen", so Tazl, der mittlerweile dabei ist ein kreatives Netzwerk zu knüpfen. Denn, so seine feste Überzeugung: die Zukunft gehört dem Menschen als Marke. "Ein kreatives Leistungsversprechen kann doch nur dann glaubwürdig sein, wenn eine Persönlichkeit dahinter steht", ist seine Meinung.


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